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So wie Uli Hoeneß, der Präsident des FC Bayern, versuchen immer mehr Steuer-Sünder sich mit einer Selbstanzeige vor härteren Strafen zu schützen. 

Hoeneß ist nicht allein

Immer mehr Steuerbetrüger zeigen sich selbst an

Berlin - Der Fall Uli Hoeneß ist zwar der mit Abstand populärste der letzten Zeit, der Vorgang selbst ist allerdings nicht mehr allzu ungewöhnlich: Angesichts eines höheren Entdeckungsrisikos zeigen sich immer mehr reuige Steuerbetrüger selbst an.

Eine neue Welle von strafbefreienden Selbstanzeigen nach dem Scheitern des deutsch-schweizerischen Steuerabkommens Ende 2012 zeichnet sich allerdings momentan noch nicht ab. Das ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa am Montag in den Bundesländern.

Seit Anfang des Jahres meldeten sich nach Angaben der Länder mehrere hundert Steuerbetrüger beim Fiskus. Die Mehreinnahmen aus den vergangenen Jahren belaufen sich den Angaben zufolge auf mehr als zwei Milliarden Euro. Einige Bundesländer gaben keine genauen Zahlen bekannt.

dpa

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