+
Flugreisende mit Ziel oder Zwischenstopp in Frankreich müssen am Mittwoch mit erheblichen Verspätungen und Verbindungsausfällen rechnen. Foto: Yoan Valat

Zahlreiche Ausfälle durch Fluglotsenstreik in Frankreich

Paris (dpa) - Wegen eines Streiks der Fluglotsen in Frankreich mussten zahlreiche Flugzeuge am Boden bleiben.

Nach Angaben der Betreiber fielen an den beiden größten Flughafen des Landes in Paris Charles de Gaulle und Orly etwa 40 Prozent der geplanten nationalen und internationalen Verbindungen weg. Zu Streichungen von Flügen in diesem Umfang hatte die Aufsichtsbehörde für die zivile Luftfahrt die Fluglinien vorsorglich aufgefordert.

Neben den Hauptstadtflughäfen wurden Ausfälle unter anderem auch aus Lyon, Marseille, Toulouse oder Nizza gemeldet. Air France hatte angekündigt, Langstreckenflüge weitgehend aufrechtzuerhalten.

Die französische Flugaufsicht forderte Fluglinien am Mittwoch auf, mit Blick auf den zweiten Streiktag an diesem Donnerstag 50 Prozent ihrer geplanten Verbindungen zu streichen.

Mit dem Arbeitskampf will die Fluglotsen-Gewerkschaft SNCTA Verhandlungen über Arbeitsbedingungen durchsetzen. Auch in den kommenden Wochen sind Aktionen geplant. Ein bereits Ende März vorgesehener Streik war nach dem Germanwings-Absturz in den französischen Alpen abgesagt worden.

Stellungnahme Fluglotsen-Gewerkschaft SNCTA, Frz.

Air France zum Streik, Frz.

Flugaufsicht zum Streik, Frz.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Wegen des Deutschland-Spiels gegen Schweden: Edeka- und Rewe-Filialen schließen früher
Für die DFB-Elf geht es am Samstag schon um alles. Gut ist das immerhin für die TV-Einschaltquoten - und die Spannung. Auch mehrere Supermarkt-Filialen reagieren.
Wegen des Deutschland-Spiels gegen Schweden: Edeka- und Rewe-Filialen schließen früher
Opec+ weitet Ölproduktion um eine Million Barrel am Tag aus
Die Opec hat am Freitag vorgelegt, einen Tag später ziehen die Nicht-Opec-Länder nach. Mehr Öl soll in den Markt gepumpt werden, um eine Balance zwischen Angebot und …
Opec+ weitet Ölproduktion um eine Million Barrel am Tag aus
Daimler stoppt Auslieferung von Diesel-Modellen - diese Fahrzeuge sind betroffen 
Daimler hat die Auslieferung mehrerer Diesel-Modelle gestoppt. Grund  ist der angekündigte Rückruf für Fahrzeuge, die einen Diesel-Motor nach der Norm 6b enthalten.
Daimler stoppt Auslieferung von Diesel-Modellen - diese Fahrzeuge sind betroffen 
BMW warnt eindringlich vor Brexit-Folgen
Im nächsten Frühjahr will Großbritannien die EU verlassen. Doch die Verhandlungen zwischen London und Brüssel sind zäh. Viele Unternehmen wissen nicht, was auf sie …
BMW warnt eindringlich vor Brexit-Folgen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.