Online-Gigant im Wandel

Zalando-Revolution: Das ändert sich bald für die Kunden

Zalando will weiter wachsen und setzt dabei auf eine Neuerung seines Angebots. Ab 2018 sollen zudem Beauty- und Kosmetikprodukte hinzukommen.

Der Online-Händler Zalando will weiter wachsen und setzt dabei stark auf die Personalisierung seines Angebots. "Das ist für die nächsten zwölf bis 18 Monate eines unserer wichtigsten Projekte", sagte Vorstandsmitglied Rubin Ritter dem "Handelsblatt" vom Mittwoch. Dafür habe sein Konzern 600 Mitarbeiter abgestellt, ein Großteil davon Software- und Daten-Ingenieure. Sie arbeiten demnach auch mit Hilfe von künstlicher Intelligenz daran, den Modekunden so individuell wie möglich zu beraten.

"Wir müssen sicherstellen, dass unsere rund 22 Millionen aktiven Kunden nicht den Überblick verlieren angesichts von über 300.000 neuen Artikeln jährlich", sagte Ritter der Zeitung. Ziel sei es, künftig nicht mehr einen, sondern 22 Millionen Online-Shops zu haben: "Wir wollen und müssen im Leben unserer Kunden relevant bleiben. Das kann in Zukunft nur gelingen, wenn jeder sein eigenes Zalando bekommt."

Ab 2018 auch Beauty- und Kosmetikprodukte

Zalando beschäftigt europaweit 14.000 Mitarbeiter, 6000 davon in Berlin. In diesem Jahr will der Konzern 4,5 Milliarden Euro Umsatz machen, bis 2020 soll er sich verdoppeln.

Über das sogenannte Partnerprogramm vertreiben Mode-Marken ihre Produkte direkt über die Zalando-Plattform, zudem hat Zalando ein eigenes Sortiment, das ab Frühjahr 2018 um Beauty- und Kosmetikprodukte erweitert werden soll.

Update vom 14. November 2018: Der Modehändler hat sich dazu entschieden, eine weitere weitreichende Änderung vorzunehmen. Hier erfahren Sie, welche Änderungen Zalando ausprobiert und wo das geschieht.

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afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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