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Modekette erntet heftige Kritik

Eklat! Zara verkauft "Sklavensandalen"

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München - Nachdem die Modemarke Zara auf ihrer Website "Sklavensandalen" angeboten hat, sieht sich das Unternehmen heftiger Kritik ausgesetzt. Schon in der Vergangenheit sorgte Zara mit Fehltritten für Empörung.

Auf das spanische Modeunternehmen Zara stürzt zur Zeit eine Welle der Entrüstung ein - und das völlig zurecht. Im deutschen Onlineshop bot die Modekette im Rahmen ihrer Sommerkollektion sogenannte "Sklavensandalen" an. Die Schuhe mit der irritierenden Produktbezeichnung waren in zwei unterschiedlichen Farben für den günstigen Preis von 19,95 Euro zu haben. . Mittlerweile ist das Angebot von der Website entfernt worden. 

Zara reagiert und ändert Produktnamen

Aufgrund der großen Empörung sah sich Zara gezwungen, Stellung zu nehmen und machte einen Übersetzungsfehler für die Panne verantwortlich. In manchen Ländern ist der Begriff „slave sandals“ oder „sandalias esclavas“ geläufig. Auch in Deutschland gibt es für eine bestimmte Sorte Armbänder den Ausdruck „Sklavenarmband“.

Auf Nachfrage von Spiegel Online ließ das Modeunternehmen verlauten, dass man "die Produktbezeichnung der Sandale umgehend geändert hat", nachdem man "Kenntnis über diesen Übersetzungsfehler erhalten" habe. Man wolle klarstellen, dass Zara "in keiner Weise jegliche Art von offensivem oder respektlosem Verhalten einer Person oder Gemeinschaft gegenüber" akzeptiere.

Zara: Nicht der erste Fauxpas

Dabei stellt der jüngste Eklat der spanischen Modekette keinen Einzelfall dar. Schon in der Vergangenheit sah sich das Textilunternehmen heftiger Kritik ausgesetzt, nachdem man in der letztjährigen Sommerkollektion ein gestreiftes Kindershirt mit einem gelben Stern auf Brusthöhe zum Verkauf anbot. Das Oberteil erinnerte an die Kleidung von Konzentrations-Häftlingen.

Vor acht Jahren wurden in Zara-Geschäften Handtaschen verkauft, deren buntes Design auch Hakenkreuze enthielt.

kus/dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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