RWE zeigt sich skeptisch

- Essen - Der Energiekonzern RWE schaut wegen von der Regulierungsbehörde verordneten Strompreissenkungen skeptischer in die Zukunft. Das Nettoergebnis 2006 werde am unteren Ende der Prognose-Spanne liegen, teilte der Konzern mit. Bisher war RWE von einem Anstieg um 10 bis 20 Prozent ausgegangen.

Hauptgrund für die schwächere Prognose seien Ergebnisbelastungen aus der Netzregulierung. Außerdem habe man die Erwartungen für die betrieblichen Ergebnisse von RWE Energy und der Wassersparte "anpassen" müssen, sagte RWE-Vorstandschef Harry Roels bei der Vorstellung der Halbjahresbilanz.

Das Nettoergebnis legte im zweiten Quartal um 16 Prozent auf 1,66 Milliarden Euro zu. Getragen wurde der Zuwachs vor allem vom kontinentaleuropäischen Energiegeschäft. Der Konzernumsatz verbesserte sich um 8 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro.

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