Börse

Dax zeigt sich stabil nach Rekordfahrt

Frankfurt - Der Dax hat sich an Christi Himmelfahrt nach einer zweitägigen Rekordjagd stabil gezeigt. Im ruhigen Handel fiel der Leitindex um 0,06 Prozent auf 8245 Punkte.

Die besser als erwartet ausgefallenen wöchentlichen Arbeitsmarktdaten aus den USA lieferten keinen spürbaren Impuls. Im MDax und im TecDax gab es ebenfalls nur geringfügige Veränderungen. Der Index der mittelgroßen Unternehmen legte um 0,10 Prozent auf 13 821 Punkte zu. Der Technologiewerte-Index sank um 0,13 Prozent auf 944 Punkte. Der EuroStoxx 50 verlor 0,55 Prozent auf 2770 Punkte.

„Der bisherige Handelsverlauf im Dax ist wie erwartet lustlos“, sagte Händler Andreas Lipkow von Kliegel & Hafner. Wegen des Feiertags fehlten die Impulse durch Unternehmensnachrichten. Am Freitag rechnet Lipkow wegen des Brückentags mit einem ebenfalls sehr ruhigen Geschäft.

Die größten Kursbewegungen gab es am Donnerstag wegen Dividendenzahlungen. Im Dax schütten der Sportartikelhersteller Adidas und der Baustoffkonzern HeidelbergCement ihre Dividenden aus. Im MDax zahlt unter anderem der Handelskonzern Metro seine Dividende.

Die Henkel-Aktien hielten sich nach ihrem Kurssprung von fünf Prozent vom Vortag recht stabil mit minus 0,19 Prozent auf 75,20 Euro. Überwiegend positive Analystenkommentare auf die am Mittwoch vorgelegte Quartalsbilanz des Konsumgüterherstellers stützten. Die Commerzbank-Titel setzten ihre Talfahrt infolge negativer Analystenkommentare vom Vortag fort und verloren 1,50 Prozent.

Im MDax büßten die Salzgitter-Aktien 3,15 Prozent ein und litten damit vor allem weiter unter den am Vorabend gekappten Jahreszielen des Stahlherstellers.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,07 Prozent am Vortag auf 1,03 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,22 Prozent 135,50 Punkte. Der Bund Future gewann 0,27 Prozent auf 146,18 Punkte. Der Kurs des Euro fiel nach den US-Arbeitsmarktdaten auf sein bisheriges Tagestief bei 1,3122 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3142 (Mittwoch: 1,3135) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7609 (0,7613) Euro.

dpa

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