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Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil fühlt sich von EADS hintergangen.

Zeil fühlt sich von EADS hintergangen

München (dpa/lby) - Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) hat sich verärgert über die Umzugspläne des Airbus-Mutterkonzerns EADS geäußert. Er fühlt sich hintergangrn und fordert einen Ausgleich.

Auf die Frage, ob er sich von EADS hintergangen fühle, sagte der Minister der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstagsausgabe): „Das kann man so sagen; ich finde mich in keiner Weise angemessen informiert.“ EADS solle Donauwörth zum Hauptsitz der Helikoptersparte Eurocopter machen, wenn die EADS-Verwaltung vom Münchner Vorort Ottobrunn nach Toulouse verlagert werde.

Bei der Schließung des Münchner Hauptsitzes von Nokia Siemens Networks (NSN) habe die Staatsregierung „die Zusicherung von Siemens erhalten, dass es mit Blick auf die große Zahl der Betroffenen speziell zugeschnittene Angebote geben soll“. NSN habe ihn darüber informiert, dass 2200 der 3700 Stellen in München gestrichen würden, berichtete die „FAZ“. Rund 1500 Beschäftigten in München soll ein Umzug an die anderen fünf deutschen NSN-Standorte angeboten werden.

dpa

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