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Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) fordert angesichts kräftig steigender Stromkosten eine Preisbremse, um Verbraucher und Unternehmen zu entlasten.

Zeil will Strompreisbremse

München - Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) fordert angesichts kräftig steigender Stromkosten eine Preisbremse, um Verbraucher und Unternehmen zu entlasten.

Dazu solle die Stromsteuer umgebaut und flexibel gestaltet werden, teilte Zeil am Mittwoch in München mit. Die Steuer solle bei steigenden Kosten durch den Ausbau erneuerbarer Energien entsprechend sinken und so den Preisanstieg dämpfen. “Wie bei einer Waage können so die Belastungen für Unternehmen und Verbraucher zumindest annähernd ausgeglichen werden“, sagte Zeil.

Energiewende: Diese Probleme sind noch zu lösen

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Privathaushalte, aber vor allem energieintensive Industrien litten bereits unter den stetig kletternden Energiekosten. “Durch die sehr hohen Kosten der politisch überhastet eingeleiteten Energiewende dürfte es noch schlimmer kommen“, heißt es in der Mitteilung weiter. “Bis 2022 könnten die Strompreise nach Ansicht von Fachleuten noch einmal um bis zu 70 Prozent steigen“, warnt Zeil. Schuld seien die enormen Kosten für den Ausbau etwa der Windkraft aber auch der Leitungsnetze, um den Strom transportieren zu können.

dpa

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