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Im milliardenschweren Schmiergeld-Skandal bei Siemens will die Staatsanwaltschaft München jetzt offenbar auch ehemalige Top-Manager vor Gericht bringen.

Zeitung: Anklage gegen Ex-Siemens-Vorstand geplant

München - Im milliardenschweren Schmiergeld-Skandal bei Siemens will die Staatsanwaltschaft München jetzt offenbar auch ehemalige Top-Manager vor Gericht bringen.

Das berichtet die “Süddeutschen Zeitung“. Gegen das frühere Vorstandsmitglied Thomas Ganswindt sei eine Anklage geplant, berichtete die Zeitung (Freitag) unter Berufung auf Insider. Ganswindt gehörte dem damaligen Siemens-Zentralvorstand von 2004 bis 2006 an und war dort zuständig für den Kommunikationsbereich Com, in dem die Schmiergeld-Affäre im November 2006 aufgedeckt worden war. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München wollte den Bericht am Freitag nicht kommentieren.

dpa

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