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Produktion von Energiesparlampen bei Osram.

Bericht: Siemens erwägt auch Verkauf von Osram

München - Nach der Trennung vom kriselnden IT-Dienstleister SIS erwägt der Elektrokonzern Siemens nach einem Zeitungsbericht auch einen Verkauf oder Börsengang des gut laufenden Lichtgeschäfts Osram.

Eine Trennung von der Sparte gelte als Option, berichtete das “Handelsblatt“ (Donnerstag) unter Berufung auf das Unternehmensumfeld. Allerdings bestehe kein Handlungsbedarf. Zudem gebe es noch keine konkreten Vorbereitungen zum Beispiel für einen Börsengang des profitablen Bereichs. “Es sind weder Investmentbanken mandatiert noch dazu eingeladen“, zitierte das Blatt Branchenkreise.

Ein Unternehmenssprecher wollte den Bericht am Donnerstag nicht kommentieren. Beim verlustreichen Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks (NSN) hingegen werde weiterhin mit mehreren Interessenten über einen Teilverkauf der 50-Prozent-Beteiligung an NSN verhandelt, berichtete die Zeitung.

Im November hatte Finanzchef Joe Kaeser bereits gesagt, dass es Interessenten für NSN gebe und Unterlagen an mögliche Bieter verschickt würden. Die ungeliebte Tochter sorgte im vergangenen Quartal für Verluste von 241 Millionen Euro. Der Vertrag für das Joint Venture läuft noch bis Ende September 2013. Nach jahrelanger Partnersuche wird der Siemens-Konzern seinen kriselnden IT-Dienstleister SIS an Atos Origin los. Die Franzosen übernehmen die IT-Tochter für 850 Millionen Euro. Dafür erhält Siemens 15 Prozent des Kapitals von Atos.

dpa

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