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Formel-1-Chef Bernie Ecclestone im Verhandlungssaal des Landgerichts München I. Ecclestone ist als Zeuge im Prozess gegen den früheren BayernLB-Vorstand Gribkowsky geladen.

Zeuge: Ecclestone hat Zahlungen an Gribkowsky verschleiert

München - Wende im Gribkowsky-Prozess am Landgericht München: Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat seine Millionenzahlungen an den Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky laut eines Zeugen bewusst verschleiert.

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Gribkowsky hat für das Gericht nur ein Lächeln übrig

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat seine Millionenzahlungen an den ehemaligen BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky nach Angaben eines Zeugen bewusst verschleiert. Ecclestone habe eigens eine Firma gekauft, über die er eine Zahlung von fünf Millionen Dollar an Gribkowsky geleistet habe, sagte der Genfer Volkswirt, der die Überweisung im Auftrag von Ecclestone ausgeführt hatte, am Montag vor dem Landgericht München I. „Er wollte einfach nur, dass sein Name nicht auftaucht.“ Nach der Zahlung an Gribkowsky wurde die Briefkastengesellschaft wieder aufgelöst.

Gribkowsky hat laut Anklage während des Verkaufs der BayernLB-Anteile an der Formel 1 im Jahr 2006 insgesamt rund 44 Millionen Dollar von Ecclestone erhalten und muss sich dafür seit Oktober wegen Bestechlichkeit vor Gericht verantworten. Wofür er das Geld erhielt, ist immer noch unklar.

dpa

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