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Der Indikator des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sank zum sechsten mal in Folge Foto: Patrick Pleul

Schwäche der Schwellenländer

ZEW-Konjunkturerwartungen sinken erneut

Mannheim - Die Schwäche der Schwellenländer dämpft die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten deutlich.

Der Indikator des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fiel im September im Vergleich zum Vormonat um 12,9 Punkte auf 12,1 Zähler, wie das ZEW am Dienstag mitteilte.

Das ist der sechste Rückgang der Erwartungen in Folge, der Indikator sank nun auf den niedrigsten Wert seit dem vergangenen November. Bankvolkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang auf 18,3 Punkte gerechnet.

"Die Konjunkturabschwächung in den Schwellenländern dämpft den Ausblick für die exportorientierte deutsche Volkswirtschaft", kommentierte ZEW-Präsident Clemens Fuest die Daten. "Während das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal noch stark von der Außenhandelsnachfrage geprägt war, dürften vom Export künftig weniger positive Wachstumsimpulse ausgehen."

Während sich die Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung unerwartet stark eintrübte, fiel die Bewertung der aktuellen Lage überraschend gut aus. Hier stieg der entsprechende Indikator im September um 1,8 Punkte auf 67,5 Punkte. Experten hatten nur mit 64,0 Punkten gerechnet.

dpa

Pressemitteilung des ZEW

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