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Autohersteller Audi gehört zum Volkswagen-Konzern.

Absatzrückgang bei Audi verlangsamt sich

Der Absatzrückgang beim Autobauer Audi hat sich im April weiter verlangsamt. Wie die VW-Tochter am Freitag in Ingolstadt mitteilte, lag die Zahl der weltweit verkauften Autos mit 81 923 Fahrzeugen um 5,6 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Damit fiel das Minus nicht mehr so deutlich aus wie in den Vormonaten. Im Januar waren die Verkäufe um mehr als 26 Prozent eingebrochen, im Februar und März um jeweils 11 Prozent. Außerdem standen die Ingolstädter deutlich besser da als die Konkurrenten BMW und Daimler, die jeweils ein Minus von rund 24 Prozent zu verkraften hatten.

Audi bekräftigte sein Ziel, in diesem Jahr insgesamt 900 000 Autos zu verkaufen. Dies wären 10 Prozent weniger als 2008. "Neue Modelle wie der Audi Q5, das kürzlich eingeführte A5 Cabriolet oder auch der A4 2.0 TDI e stärken unseren Auftragseingang", sagte Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer laut Mitteilung. In den ersten vier Monaten des Jahres kam Audi auf 291 951 verkaufte Autos und ein Absatzminus von 13,6 Prozent.

Auch auf dem deutschen Markt hielten sich die Einbußen in Grenzen. Hier lag das Absatzminus im April bei 7,7 Prozent. In den ersten vier Monaten wurden 68 575 Autos in Deutschland verkauft, was einem Rückgang von 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entsprach. In Westeuropa verzeichnete Audi im April einen Rückgang von 8,9 Prozent, auf dem US-Markt von 9,3 Prozent. Besser lief es in der Region Asien-Pazifik. Hier kurbelte vor allem die starke Nachfrage in China das Geschäft an. Mit 14 950 verkauften Autos lag der Absatz um 16,7 Prozent höher.

dpa

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