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Der Weg zum Arbeitsamt gehört angesichts der Wirtschaftskrise zu den Vorstellungen, die die  Bundesbürger laut einer Umfrage am meisten fürchten.

Angst vor Jobverlust auf Platz eins der Sorgenliste

Nürnberg - Angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise treibt die Bundesbürger wieder die Angst vor einem Jobverlust um. Das ergab eine aktuelle europaweite Umfrage.

Drohende Arbeitslosigkeit betrachten Viele mit Abstand als die aktuell größte Herausforderung, geht aus einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK in Nürnberg hervor.

Insgesamt hätten 57 Prozent der Befragten die Angst vor dem Jobverlust als Problem Nummer eins eingestuft. Noch im Jahr davor hatte der Anteil bei 53 Prozent gelegen; davor war der Anteil aber noch deutlich höher gewesen.

Die europaweit geführte Umfrage basiert nach GfK-Angaben auf 12 500 Verbraucherinterviews in zehn EU-Ländern. Ebenfalls weit oben rangiert auf der Sorgenliste der Bundesbürger die Angst vor einem wirtschaftlichen Absturz der deutschen Wirtschaft. Unter dem Eindruck der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise stufen inzwischen 36 Prozent der Befragten die wirtschaftliche Stabilität als dringlichste Aufgabe ein.

Noch am Ende des Wirtschaftsbooms im Jahr 2008 hatten gerade mal sieben Prozent die wirtschaftliche Lage als besondere Herausforderung betrachtet. 14 Prozent sehen Bildung als eine Herausforderung an - und damit etwas weniger als vor einem Jahr. In der aktuellen GfK-Umfrage sehen nur noch 13 Prozent das Bemühen um stabile Preise als “dringlichste Aufgabe“ an.

Noch im Vorjahr hatte die Angst vor sinkender Kaufkraft und steigenden Preisen 37 Prozent der befragten Verbraucher umgetrieben. Dabei spiele wohl auch die derzeit niedrige Inflationsrate eine Rolle. Deutlich weniger Sorgen als im Vorjahr bereitet den Deutschen die Altersversorgung. Um sie sorgten sich 2009 nur neun Prozent; im Vorjahr waren es 23 Prozent gewesen.

dpa/mol

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