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Kleinaktionäre haben wegen der Übernahme der Dresdner Bank im Vorfeld der Hauptversammlung der Commerzbank einen Antrag auf Sonderprüfung gestellt.

Commerzbank kontra Aktionäre: Übernahme der Dresdner war richtig

Frankfurt/Main - “Die Übernahme war, ist und bleibt strategisch und ökonomisch richtig.“ Commerzbank-Chef Martin Blessing hat erneut die Übernahme der Dresdner Bank in einem Zeitungsinterview verteidigt.

Den Antrag der Kleinaktionäre auf eine Sonderprüfung der Übernahme auf der Hauptversammlung am Freitag und Samstag sieht der Manager deshalb gelassen. Auch rechnet er mit der Zustimmung der Anteilseigner zur geplanten Beteiligung des Bundes mit 25 Prozent.

Der Vorstandschef will die “neue Commerzbank“ zur führenden Hausbank für Privat- und Firmenkunden in Deutschland aufbauen. Schon die Erstquartalszahlen hätten gezeigt, dass die Erträge im Privatkundengeschäft durch die Fusion nahezu verdoppelt wurden; im Firmenkundengeschäft sei das Volumen um 70 Prozent angestiegen. “Die Bedeutung der Commerzbank für die deutsche Volkswirtschaft ist höher als die jeder anderen Bank, weil wir den größten Kreditanteil haben“, sagte Blessing der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Die Staatshilfen von insgesamt 18,2 Milliarden Euro will das Unternehmen ab dem Geschäftsjahr 2012 zurückzahlen, vorausgesetzt die operativen Ergebnisziele werden erreicht. Eine “Bad Bank“ für faule Wertpapiere brauche die Commerzbank nicht. Wenn es jedoch zu einer staatlichen Lösung kommen sollte, werde diese geprüft.

dpa

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