+
Die Wirtschaftskrise macht auch vor "Playboy" nicht halt.

Krise macht auch vor "Playboy" nicht halt

Chicago - Der US-Medienkonzern rund um das Männermagazin “Playboy“ stürzt durch die Werbekrise und seinen Konzernumbau immer tiefer in die roten Zahlen.

Im ersten Quartal hat Playboy Enterprises den Verlust im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht - auf nun 13,7 Millionen Dollar (10,2 Mio Euro). Der Umsatz brach auch durch die Abgabe von Geschäften um knapp 22 Prozent auf 61,6 Millionen Dollar ein, wie das Unternehmen am Montag in Chicago mitteilte.

Wegen der massiven Probleme hatte der neue Playboy-Chef Jerome Kern zuletzt auch einen Verkauf des Konzerns nicht ausgeschlossen.

Zum Jahresauftakt belasteten das Ergebnis allein 8,7 Millionen Dollar an Abschreibungen und Kosten für die Sanierung. Die ersten Resultate der Kosteneinschnitte seien zu sehen, so Kern. Die Belegschaft wurde seit Herbst um ein Viertel reduziert. Für das Printgeschäft erwartet der Konzern im laufenden Quartal einen Absturz der Werbeeinnahmen um fast 40 Prozent.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Landwirte klagen über langsames Internet
Immer mehr Bauern in Deutschland klagen über ein zu langsames Internet. Nach einer repräsentativen Umfrage im aktuellen Konjunkturbarometer des Bauernverbandes sind 77 …
Landwirte klagen über langsames Internet
Fresenius bläst milliardenschwere US-Übernahme ab
Der Medizinkonzern Fresenius hat die geplante 4,4 Milliarden Euro schwere Übernahme des US-Konzerns Akorn platzen lassen. Das Unternehmen habe beschlossen, die …
Fresenius bläst milliardenschwere US-Übernahme ab
Hannover Messe: Alles dreht sich um vernetzte Industrie
Hannover (dpa) - Die als weltgrößte Industrieschau geltende Hannover Messe hat begonnen. Bezüglich künstlicher Intelligenz müsse Deutschland nachholen und aufholen, …
Hannover Messe: Alles dreht sich um vernetzte Industrie
Weltbank: Wohlhabende Länder sollen höhere Zinsen zahlen
Klimawandel, Flüchtlinge und Pandemien - das Spektrum der Weltbank ist größer geworden. Nun bekommt die Weltbank mehr Kapital für Entwicklungsprojekte und neue …
Weltbank: Wohlhabende Länder sollen höhere Zinsen zahlen

Kommentare