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Heute steht im Kanzleramt der Super-Gipfel zur Opel-Zukunft auf dem Plan.

Opel-Zukunft: "Super-Gipfel" im Kanzleramt

Berlin - Die Zukunft von Opel soll sich heute auf einem “Super-Gipfel“ im Kanzleramt entscheiden. Die Trennung von GM soll beschlossene Sache sein.

Regierungschefin Angela Merkel will die Chefs der Übernahme-Interessenten Fiat und Magna und möglicherweise auch von Ripplewood mit Vertretern der Opel-Muttergesellschaft General Motors und des europäischen Zweig des Konzerns zusammenbringen.

An dem Treffen nehmen auch Vertreter des US-Finanzministeriums, die zuständigen Bundesminister und die Ministerpräsidenten der vier Opel-Länder teil.

Das Treffen soll gegen 20.30 Uhr beginnen und notfalls bis tief in die Nacht gehen. Favoriten für die Übernahme gibt es laut Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg nicht.

Es seien alle Optionen auf dem Tisch, auch die geordnete Insolvenz von Opel, sagte der CSU -Politiker. Die endgültige Entscheidung, was mit dem deutschen Autobauer mit 25.000 Beschäftigten und Standorten in Rüsselsheim , Bochum, Eisenach und Kaiserslautern passiert, fällt der amerikanische GM-Mutterkonzern.

General Motors steht selbst kurz vor einem Insolvenzverfahren. Die Trennung von Opel und GM ist nach Aussage des Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Klaus Franz unterschriftsreif. Er habe das Dokument selbst gesehen, “das sieht sehr gut aus und läuft alles in die richtige Richtung“, sagte Franz am Dienstagabend im “heute journal“ des ZDF . 

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