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Ryanairs Deutuschland-Chef Michael O'Leary will die Passagierzahl in Deutschland verdoppeln.

Ryanair will binnen vier Jahren Passagierzahl verdoppeln

München - Ziel von Ryanair sei es, in vier Jahren doppelt so viele Passagiere zu befördern wie jetzt. Vor allem dem Flughafen München will Ryanair Passagiere abjagen.

Der Billigflieger Ryanair will die Zahl seiner Passagiere in Deutschland innerhalb der nächsten fünf Jahre auf 20 Millionen verdoppeln. Dazu sollen vier zusätzliche Ziele in Deutschland angeflogen werden, sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary am Dienstag in München. Über die Orte sei noch nicht entschieden.

Vor zwei Wochen hatte Ryanair Memmingen im Allgäu als zehntes deutsches Ziel ins Programm genommen. “Wir hatten dort einen sehr erfolgreichen Start“, sagte O'Leary. Seit dem Erstflug am 29. April hätten bereits 10.000 Fluggäste in Memmingen die Airline genutzt. Im Gesamtjahr erwartet die Fluggesellschaft eine halbe Million Passagiere in Memmingen.

"München-West" ist eineinhalb Stunden entfernt

Ryanair will vor allem dem Münchner Flughafen Passagiere abjagen. Die Fluggesellschaft bezeichnet das Flugziel Memmingen auch als “München-West“, obwohl der Flughafen mehr als 100 Kilometer von der bayerischen Landeshauptstadt entfernt ist. Für Fluggäste im Ausland sei der Name München aber zur geografischen Orientierung wichtig, sagte der Ryanair-Chef. Der Flughafen kann mit einem Shuttle von München erreicht werden, allerdings dauert die Fahrt etwa eineinhalb Stunden.

Die Schweinegrippe wird sich nach Ansicht des Ryanair-Chefs nicht nachteilig auf die Luftfahrt auswirken. Die europäische Reisebranche könne sogar davon profitieren, wenn Urlauber auf Fernreisen verzichteten. Die Gefahr durch die Schweinegrippe werde aber völlig überschätzt. “Die Schweinegrippe ist ungefähr so gefährlich wie ein Kater.“ Vor wenigen Wochen war der Manager mit der Bemerkung angeeckt, die Schweinegrippe treffe nur Slum-Bewohner.

dpa

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