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Der schwer angeschlagene Autozulieferer Schaeffler will ohne Kündigungen durch die Krise kommen.

Schaeffler: Keine betriebsbedingten Kündigungen

Herzogenaurach - Der schwer angeschlagene Autozulieferer Schaeffler will ohne Kündigungen durch die Krise kommen.

Der Konzern und die Gewerkschaft IG Metall unterzeichneten am Dienstag eine Vereinbarung, die betriebsbedingte Kündigungen bis zum 30. Juni 2010 ausschließt, wie Schaeffler mitteilte.

Bedingung ist, dass bei den Personalkosten im Konzern 250 Millionen Euro gespart werden. Dazu haben sich Gewerkschaft und Unternehmen auf ein Maßnahmenpaket geeinigt. Es sieht Kürzungen der Arbeitszeit und Löhne, Kurzarbeit, freiwillige Aufhebungsverträge sowie Altersteilzeit und die Kürzung von Einmalzahlungen vor.

Zudem sollen Transfergesellschaften gegründet werden. Schaeffler hatte bereits Mitte Mai angekündigt, 250 Millionen Euro bei den Personalkosten einsparen zu wollen und angeboten, dies ohne Kündigungen umzusetzen. IG-Metall-Chef Berthold Huber sagte: “Mit dieser Vereinbarung gewinnen wir Zeit. Es ist die richtige Antwort auf den massiven Konjunktureinbruch.“ Zudem haben sich Schaeffler und die IG Metall auf eine Mitbestimmung der Arbeitnehmerseite geeinigt. Dafür soll ein Aufsichtsrat eingeführt werden, der je zur Hälfte aus Vertretern der Arbeitnehmer und Arbeitgeber besteht. Genaueres müsse noch geregelt werden, erklärte Schaeffler.

ap

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