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Bleibt in den roten Zahlen: Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1.

Schuldenberg von ProSiebenSat.1 wächst kräftig weiter

München - Mit einem harten Sparprogramm hat der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 den Rückgang der Werbeeinnahmen teilweise aufgefangen und seine Verluste im ersten Quartal reduziert. Aber der ohnehin schon gewaltige Schuldenberg wuchs weiter kräftig auf über 3,5 Milliarden Euro.

Vorstandschef Thomas Ebeling sagte am Donnerstag in München: “Wir haben in einem schwierigen Umfeld ein zufriedenstellendes Ergebnis erwirtschaftet.“ Eine Prognose gab er nicht. Der Verlust sank auf 1,7 Millionen Euro nach 7,9 Millionen im Vorjahresquartal.

Der Umsatz brach sowohl bei den deutschen als auch bei den ausländischen Fernseh- und Radiosendern des Konzerns von 729 auf 627 Millionen Euro ein. Der Werbemarktanteil in Deutschland stieg leicht. Die Zahl der Mitarbeiter fiel von knapp 6.000 auf 5.460. Der Stellenabbau, der Umzug des Senders Sat.1 von Berlin nach München und andere Sparmaßnahmen halfen, das operative Ergebnis auf 59 Millionen Euro zu erhöhen.

Aber das Finanzergebnis hielt ProSiebenSat.1 weiter in den roten Zahlen, der Schuldenberg wuchs um rund 100 Millionen Euro.

ap

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