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Die Schieflage bei Arcandor ist nun auch Thema beim britischen Toruistikkonzern Thomas Cook.

Thomas Cook bangt um Großaktionär Arcandor

Oberursel - Angesichts der drohenden Insolvenz seines Großaktionärs Arcandor macht sich der britische Touristikkonzern Thomas Cook Gedanken über seine zukünftige Eignerstruktur.

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“Arcandor hat uns in der Vergangenheit enorm unterstützt, daher verfolgen wir die Entwicklung natürlich mit einer gewissen Sorge“, sagte Vorstandschef Manny Fontenla-Novoa der “Financial Times Deutschland“ (Mittwoch).

Zugleich betonte er, dass Thomas Cook finanziell und operativ unabhängig von dem Essener Konzern arbeite: “Wir haben einen eigenen Vorstand, eigene Kreditlinien und eigene Kapitalreserven“, sagte Fontenla-Novoa. Die knapp 53 Prozent, die Arcandor an Thomas Cook hält, haben sich in den vergangenen Jahren nach dem Zeitungsbericht zu Arcandors wichtigster Stütze entwickelt.

Während die hundertprozentigen Töchter Karstadt und Primondo im Geschäftsjahr 2007/08 jeweils Verluste schrieben, erzielte Thomas Cook unter anderem mit seiner deutschen Hauptmarke Neckermann bei einem Umsatz von 11,5 Milliarden Euro einen Gewinn in Höhe von 112 Millionen Euro.

dpa

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