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Die konzerneigene BMW-Bank soll dem Münchner Autobauer verstärkt als Refinanzierungsquelle dienen.

BMW will Banktochter zur Refinanzierung nutzen

München - Der Autohersteller BMW will die Finanzkraft seiner Banktochter stärker für sein Kerngeschäft nutzen. Die BMW Bank verfüge über Einlagen von mehr als drei Milliarden Euro, sagte ein Sprecher am Dienstag in München.

Dieses Geld solle künftig stärker als bisher auch zur Finanzierung des übrigen Geschäfts genutzt werden. “Das ist eine Refinanzierungsquelle, die wir uns besser erschließen wollen“, sagte der Sprecher. Derzeit leite der Konzern die notwendigen Schritte ein, um die Lizenzen für die Verwendung der Gelder zu erhalten.

Wegen der schwierigen Geldbeschaffung am Kapitalmarkt hatte BMW- Finanzchef Friedrich Eichiner nach Informationen des “Handelsblattes“ (Dienstag) schon seit Monaten einen Umbau der Finanzsparte geprüft. Eine Partnerschaft mit der Finanzsparte des Erzrivalen Daimler sei aber verworfen worden. In anderen Bereichen wollen die Konkurrenten künftig aber stärker zusammenarbeiten.

Vor allem von einer stärkeren Kooperation im Einkauf erhoffen sie sich hohe Einsparungen.

dpa

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