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Deutsche Verbraucher konsumieren zunehmend auch süße Snacks wie Müsli- und Cerealienriegeln, Energie- und Fruchtriegel.

Höhere Preise, mehr Umsatz

Zuckersüßes Volk: Diese Süßigkeiten werden immer beliebter

Europaweit greifen immer mehr Menschen in den Supermarkt-Regalen zu Snacks wie Müsli- und Energieriegel. Auch hochwertige Süßigkeiten sorgen für boomende Umsatzzahlen.

Beim Süßwareneinkauf greifen Verbraucher in Deutschland zunehmend auch zu Snacks wie Müsli- und Energieriegel. Nüsse, Kerne und Samen seien ebenfalls beliebt, wie Hans Strohmaier vom Süßwarenhandelsverband Sweets Global Network der Deutschen Presse-Agentur dpa in München sagte. „Diese Gruppe wächst wirklich signifikant.“

In zwölf großen europäischen Ländern legten die Umsätze allein mit solchen Produkten von November 2016 bis Ende Oktober 2017 um rund sieben Prozent auf 6,5 Milliarden Euro zu. Damit haben sie am gesamten Süßwaren- und Snackmarkt inzwischen einen Anteil von gut zwölf Prozent.

Auf größere Preissprünge bei Süßigkeiten müssten sich die Verbraucher im laufenden Jahr nicht einstellen. Abgesehen von Butter und Eiern lägen die Rohstoffpreise auf normalem Niveau, sagte Strohmaier. Von Januar bis Oktober vergangenen Jahres stiegen die Umsätze des deutschen Süßwarenhandels vor allem wegen höherer Preise um 1,7 Prozent auf 11,3 Milliarden Euro.

Boomende Nachfrage auch nach Adventskalendern

Zahlen für das Weihnachtsgeschäft lägen noch nicht vor. Üblicherweise mache der Handel in den letzten beiden Monaten des Jahres aber etwa doppelt so viel Umsatz mit Süßwaren wie in normalen Monaten, sagte Strohmaier.

Neuer Trend: Wird 2018 nur noch "gesund" genascht?

Die boomende Nachfrage nach Adventskalendern kurbelte dabei das Süßwarengeschäft erneut kräftig an. Nicht nur bei Kindern seien die mit Naschwerk gefüllten Kalender beliebt, auch Erwachsene beschenkten sich damit, sagte Strohmaier. Ob edle Pralinen, Trüffel oder Marzipan-Spezialitäten - gerade hochwertige Süßigkeiten stünden dabei hoch im Kurs.

dpa

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