Zuschüsse nicht nur für Studenten

- Wer gedacht hat, Stipendien sind nur was für Studenten und Wissenschaftler, der irrt. Auch Nicht-Akademiker können zahlreiche Zuschüssen beantragen und sich weiter qualifizieren.

Welche Stipendien gibt es?

Man findet Förderungen für Studenten, Promovierende, Schüler, Berufstätige und Nichtakademiker. Stipendien gibt es beispielsweise für ein Studium in Deutschland sowie im Ausland, Diplomarbeiten, Sprachkurse, Schüleraustausch, Auslandsaufenthalte, Promotionen oder für Reisekosten-Zuschüsse. Wer vergibt Stipendien? In der Regel vergeben Stiftungen Stipendien (siehe Kasten). Man kann sich aber auch an Unternehmen und Berufsverbände wenden. Sie leisten im Rahmen von Stipendien finanzielle Zuschüsse zu Diplomarbeiten oder Praktika, um so Nachwuchs zu rekrutieren. Besonders die großen Konzerne sind gute Ansprechpartner für Firmenstipendien, beispielsweise Thyssen-Krupp, Telekom, Mercedes, Volkswagen oder Siemens.

Wie viel Geld gibt es?

Es gibt keine einheitliche Regelung, wie hoch der Fördersatz ist. Die Stipendien der Begabtenförderwerke orientieren sich am Bafög-Satz, maximal 525 Euro im Monat. Darüber hinaus werden auch häufig Sonderzahlungen gewährt wie Büchergeld von rund 80 Euro im Monat. Im Rahmen der beruflichen Weiterbildung werden häufig Sprachkurse und Auslandsaufenthalte gefördert, mit höchst unterschiedlichen Sätzen. Bei Teilstipendien erhält man beispielsweise bei einem Auslandsstipendium einen Reisekostenzuschuss oder eine Unterstützung zu den Lebenshaltungskosten zwischen 300 und 500 Euro.

Wie bewirbt man sich?

Für ein Stipendium muss man sich in der Regel selbst bewerben. Das wichtigste bei der Bewerbung: Man sollte genau wissen, bei welcher Organisation man aufgenommen werden möchte. Denn jede Stiftung, jedes Unternehmen, jeder Verband verfolgt einen bestimmten Zweck. Nur Kandidaten, die auch in dieses Konzept passen, haben eine Chance, in die engere Auswahl zu gelangen. Manche Stiftungen leiden unter einem Bewerbermangel. Tipp: Man sollte sich nicht nur auf einen oder wenige große, bekannte Förderer beschränken. Vorzugsweise sollte man sich auf die kleineren, weniger bekannten Stiftungen konzentrieren.

Voraussetzungen, die zu erfüllen sind

Ein Stipendium zu bekommen, ist viel einfacher, als man glaubt. Gute Noten sind nur eine Eintrittskarte, um als Kandidat in Frage zu kommen. Daneben ist die Persönlichkeit gefragt und soziales Engagement spielt eine große Rolle. Wer, je nach Stiftungszweck, politisch, sozial, gesellschaftlich oder kirchlich aktiv ist und sich über seine Ausbildung hinaus anderweitig engagiert, hat gute Chancen, eine Förderung zu erhalten.

Mehr Informationen zum Thema "Stipendien" erhalten unsere Leser auf sechs DIN-A4-Seiten per Fax-Abruf unter der Nummer 09001 / 25 26 65 57 40 (0,62 Euro pro Minute) noch bis 15. Februar. Wer den Postweg bevorzugt, schickt bitte einen mit 0,90 Euro frankierten Rückumschlag plus 1,45 Euro in Briefmarken unter dem Stichwort "Stipendien" an: Versandservice, Lerchenstraße 8, 86938 Schondorf.

>> Internetadressen zu diesem Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Microsoft startet Vorverkauf seiner neuen Konsole Xbox One X
Microsofts neues Konsolen-Modell Xbox One X können nun auch Nutzer in Deutschland vorbestellen.
Microsoft startet Vorverkauf seiner neuen Konsole Xbox One X
Katar verhindert angeblich saudische Flüge nach Mekka
Katar verweigert der staatlichen saudischen Fluggesellschaft nach deren Angaben bislang die Landeerlaubnis, um Pilger aus dem Emirat zur Hadsch-Wallfahrt nach Mekka zu …
Katar verhindert angeblich saudische Flüge nach Mekka
Apfelbauern rechnen mit deutlich geringerer Ernte
Kalte Nächte im April - Apfelbauern in den wichtigen Anbaugebieten am Bodensee und im Alten Land erwarten deswegen nun massive Schäden. Die Landwirte rechnen mit einer …
Apfelbauern rechnen mit deutlich geringerer Ernte
Siemens verliert Streit um Turbinen vor Moskauer Gericht
Siemens hat im Streit um sanktionswidrig auf die Halbinsel Krim gebrachte Gasturbinen eine Niederlage erlitten.
Siemens verliert Streit um Turbinen vor Moskauer Gericht

Kommentare