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Der Vorstandschef der HSH Nordbank, Dirk Jens Nonnenmacher, soll nach Medien-Informationen bei seinem vorzeitigen Ausscheiden zwei Millionen Euro erhalten.

Zwei Millionen Euro für HSH-Chef Nonnenmacher

München - Der Vorstandschef der HSH Nordbank, Dirk Jens Nonnenmacher, soll nach Medien-Informationen bei seinem vorzeitigen Ausscheiden zwei Millionen Euro erhalten. Damit kommen die Steuerzahler vergleichsweise günstig weg.

Die “Süddeutsche Zeitung“ (Donnerstag) berichtet, dass eine Million Euro für das noch fällige Gehalt aus seinem bis 2012 laufenden Vertrag gezahlt werden, eine weitere Million bekommt er für ihm zustehende Bonus-Zahlungen. Bislang war spekuliert worden, Nonnenmachers Ablösung könne die Bank und damit die Steuerzahler vier bis sechs Millionen Euro kosten.

Die Eigentümer der HSH, vor allem die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein, wollen die zwei Millionen Euro nach diesem Bericht nur unter Vorbehalt zahlen. Sie wollen im Auflösungsvertrag festlegen lassen, dass Nonnenmacher das Geld zurückzahlen müsse, falls er wegen Straftaten verurteilt werden sollte oder noch Sachverhalte bekannt würden, die eine fristlose Kündigung gerechtfertigt hätten.

dpa

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