Zwei weitere US-Banken zusammengebrochen

New York - Der US-Kreditkrise sind zwei weitere Banken zum Opfer gefallen. Die US-Einlagensicherungsbehörde FDIC musste die Kontrolle bei der First National Bank of Nevada und der First Heritage Bank of Newport Beach übernehmen.

Damit sind in diesem Jahr bereits sieben US-Banken zusammengebrochen. Erst vor zwei Wochen war einer der größten Immobilienfinanzierer des Landes - IndyMac aus Kalifornien - gescheitert.

Die größere der am Freitag geschlossenen Banken, die First National Bank of Nevada, hatte Einlagen von drei Milliarden Dollar. Sie war durch Immobilienkredite in die Krise geraten. Wie das "Wall Street Journal" berichtete, ging die Bank noch riskante Finanzierungsgeschäfte ein als der Markt bereits nach unten ging.

Die First Heritage Bank hat nur drei Filialen und 233 Millionen Dollar an Einlagen. Die FDIC verkaufte die Konten der beiden Kreditinstitute an die Mutual of Omaha Bank und wird nach eigener Schätzung mit etwa 862 Millionen Dollar einspringen müssen, um Kundeneinlagen zu gewährleisten. Die Behörde sichert normalerweise Einlagen bis zu 100 000 Dollar ab.

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