Zwölf Hartz-Agenturen in Bayern gestartet

- Nürnberg/Weilheim - Die ersten Personal-Service-Agenturen (PSA) in Bayern haben ihre Arbeit aufgenommen. In den Arbeitsamtsbezirken Ansbach, Bamberg, Donauwörth, Hof, Passau, Schwandorf und Weilheim starteten Anfang Mai insgesamt zwölf solcher Einrichtungen mit etwa 520 Plätzen, teilte das Landesarbeitsamt in Nürnberg mit.

<P>Bis zum 1. Juli würden Personal-Service-Agenturen in allen bayerischen Arbeitsamtsbezirken eingerichtet, sagte Behördenchef Wolfgang Breunig. In der Einstiegsphase sollen rund 4000 Frauen und Männer in insgesamt 74 Personal-Service-Agenturen eingestellt und von dort auf Arbeitsplätze verliehen werden.<BR><BR>Die PSA waren das Herzstück der Hartz-Vorschläge zur Reform des Arbeitsmarktes. Zielgruppe der PSA sind vor allem Arbeitslose, die auf Grund von Defiziten wie fehlender Berufserfahrung oder länger andauernder Arbeitslosigkeit nicht unmittelbar in den Arbeitsmarkt integriert werden könnten. Die PSA biete Arbeitgebern die Möglichkeit, Arbeitslose zunächst ohne die Bindungen einer Festanstellung im eigenen Unternehmen zu beschäftigen.<BR><BR>Die meisten PSA arbeiten berufsbezogen und sind auf Angehörige einzelner oder mehrerer verwandter Berufsgruppen spezialisiert, etwa Fach- und Hilfskräfte aus dem Metall- und Elektrobereich, Lager- und Transportberufe oder Berufe im Hotel- und Gaststättengewerbe. Bei der Anstellung in der PSA erhalten die vom Arbeitsamt vorgeschlagenen Bewerber in der Regel einen auf neun Monate befristeten Arbeitsvertrag, tarifliche Entlohnung und den Schutz der gesetzlichen Sozialversicherung.</P><P><BR> </P>

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