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Auf zu neuen Ufern - immer mehr Deutsche suchen ihr Glück im Ausland.

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Auswandern: Heimatverbundenheit oder Fernweh, was überwiegt?

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Seit Jahren wird darüber diskutiert, ob Deutschland ein Einwanderungsland ist oder nicht. Unstrittig ist hingegen: Wir sind ein Auswanderungsland – 280.000 Einheimische kehrten 2016 unserer Heimat den Rücken.

Auch wenn so manche Auswanderer nach einigen Jahren zurückkehren, ziehen unter dem Strich wesentlich mehr Deutsche fort als wieder hierher. Doch was sind die Gründe, das Glück in der Ferne zu suchen? Die Deutschen gelten als besonders heimatverbunden, Traditionen werden gerne gelebt, Kultur und Bräuche mit Stolz und Hingabe gepflegt. Dies hält aber immer mehr Menschen nicht davon ab, sich neuen Horizonten zu öffnen. Berufliche Herausforderungen, Abenteuerlust, privater Neubeginn, Unzufriedenheit mit der hiesigen Situation - insbesondere die Zielländer Schweiz, USA, Österreich, Großbritannien, Türkei und Frankreich stehen diesen Motivationen als Anreiz zur Seite. Doch nicht immer läuft es reibungslos, denn bei uns ungewohnte Naturgewalten, mindere soziale Sicherheiten und andere Herangehensweisen an Alltagsprobleme führen nicht selten zu Enttäuschungen oder Ernüchterungen.  

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Große Auswanderungswelle in die USA vor zweihundert Jahren

Angefangen hatte es vor rund 170 Jahren, als viele Deutsche ihr Glück in den USA versuchten; zwischen 1848 und 1913 wanderten nahezu sechs Millionen Hiesige in das „gelobte Land“ ein. Armut, religiöse Zwänge und Flucht vor dem Wehrdienst aufgrund des drohenden 1. Weltkrieges waren gewichtige Punkte, um noch mal von vorne anzufangen.

Nicht immer sollen die Deutschen dabei besonders gut integrierbar gewesen sein, gerade wenn es um Alkoholverbot oder dortige christliche Bräuche ging. Antideutsche Stimmungen waren deshalb keine Seltenheit. Heute ist das Bild freilich ein anderes: Deutschstämmige sind mit einem Anteil von 15 Prozent die größte ethnische Bevölkerungsgruppe in den Vereinigten Staaten (U.S. Census Bureau) und gelten als besonders fleißige und bodenständige Amerikaner.

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