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Mehr Dialog – neue Kommentarregeln bei Merkur.de

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Von: Thomas Kaspar

Kommentare

320.000 Leserbeiträge bearbeitet das Community-Team jeden Monat. Eine tolle Zahl, die zeigt, wie engagiert die Nutzer unserer Portale sind. Die Kehrseite: Mit der steigenden Zahl an Kommentaren nimmt auch die Zahl der Beleidigungen und leider auch der Schmähungen und Hetzreden zu. Deswegen ändert Merkur.de seine Richtlinien: Das sind die wichtigsten Änderungen.

Unser Ziel für unsere Plattformen haben wir in Liberalitas Bavariae beschrieben. Wir möchten gern über jedes Thema – auch äußerst umstrittene mit den Lesern diskutieren können. Gerade heikle Themen brauchen als Rahmen und Fundament eine Kultur des sachlichen Dialogs und des Respekts vor der anderen Meinung. Sonst kommt nur Geschrei und gegenseitiges Verunglimpfen dabei heraus. Als Hausherren dieser Plattform setzen wir dazu die Netiquette durch.

Community-Team ist erkennbar

Gerade die aktiven Leser haben uns am roten Telefon gespiegelt, dass wir bei Löschungen von Kommentaren nicht immer klar genug sagen, gegen welche Regel der Autor verstoßen hat. Bei einigen Kommentatoren bleibe ein Gefühl der Willkür oder des „schwarzen Lochs“. Wir nehmen das sehr ernst und haben darauf reagiert. Das Community-Team ist vergrößert worden. Das gibt uns die Möglichkeit, nicht nur zu löschen, sondern auch Anmerkungen zu schreiben und in den persönlichen Dialog mit den Lesern zu treten.

Das Community-Team erklärt seine Aktivitäten nicht anonym. Wenn Caren Berger, Stefan Stukenbrok und die anderen etwas schreiben, editieren oder sperren tun sie dies unter ihrem Namen oder einem Kürzel. Welcher Mensch dahinter steht, finden Sie auf unserer Community-Seite. Doch auch dies wird nicht ausreichen, um die große Zahl an Kommentaren sinnvoll zu begleiten. Deswegen werden wir ab sofort die Kommentare zunächst prüfen und dann erst freischalten. Diese kurze Verzögerung finden wir sehr ärgerlich. Wir nehmen sie in Kauf, um zu verhindern, dass inakzeptable Kommentare zu lange stehen bleiben.

Zu seiner Meinung mit Registrierung stehen

Bislang war es auf Merkur.de möglich, anonym als Gast Kommentare abzugeben. Für mich als Internet-Pionier ist dies eine der großen Möglichkeiten des Webs, die wir gerne länger aufrechterhalten hätten. Leider sind es nicht nur die konstruktiven, positiven Leser, die diese Funktion genutzt haben. Deswegen müssen sich die Leser nun auf Merkur.de wie schon auf tz.de anmelden.

Die vielen redlichen Leser, die diese Funktion schlicht genutzt haben, um keine Datenspur zu hinterlassen, bitte ich um Verständnis. Bei der Abwägung der Werte müssen wir von Ihnen einfordern, sich anzumelden und mit einer Anmeldung zu Ihrer Meinung zu stehen. Wir werden allerding rigoros dagegen vorgehen, wenn ein Mensch mit mehren Profilen operiert, sich selbst kommentiert oder andere schmäht.

Das Ziel: Kommentare, die man gern liest

Der Umgangston wird sich nach diesen Regeländerungen sicherlich ändern. Das mag bedauern, wer gern eine Schlacht um Themen schätzt und auch die Neckerei der anderen begrüßt. Hier hat jeder andere Vorstellungen, was akzeptabel ist. Wir werden uns bemühen, unser Ziel durchzusetzen, dass jeder gern Kommentare liest und schreibt. Im Stil orientieren wir uns dabei nicht an Kampfgott Mars, sondern an unserem Namensgeber – dem Götterboten Mercurius.

Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen. Sagen Sie uns Ihre Meinung!

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