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Ursprünglich die „Martinsgans“, heute der Weihnachtsklassiker schlechthin: der Gänsebraten.

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Klassische Weihnachtsgans oder Alternativen wie „Tofu-Hackbraten“ – was gönnen Sie sich über die Festtage?

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Heiligabend und die beiden Weihnachtsfeiertage sind nicht nur ein Fest der Besinnlichkeit und des christlichen Glaubens, sondern auch ein Zusammenkommen mit den Liebsten und Verwandten, um sich gemeinsam den Gaumenfreuden hinzugeben.

München - Bei den meisten Familien kommt einmal mehr ein traditionelles Weihnachtsessen auf den Tisch. Neben der festlichen Weihnachtsgans mit Blaukraut und Knödel zählen auch Karpfen oder der Kartoffelsalat mit Würstl zu den beliebten Dauerbrennern. Wer diesen Brauch aus seiner eigenen Kindheit kennt, wird ihn oft als Erwachsener zu Weihnachten pflegen und über Jahrzehnte hinweg weiterführen, folglich sind Gänsebraten und Würstl nie ganz aus der Mode gekommen.

Wir möchten von Ihnen wissen: Was gönnen Sie sich über die Festtage – pflegen Sie Traditionen oder probieren Sie zu Weihnachten gerne was Neues aus? Erzählen Sie uns in der Kommentarspalte, was es dieses Jahr bei Ihnen gibt.

Doch wer schon selbst eine Gans im Ofen hatte, weiß um die mühselige und sehr zeitintensive Zubereitung. Nicht zuletzt aus diesem Grund gibt es seit Jahren den Trend, einfachere aber nicht minder leckere Speisen für die Feiertage zu wählen. So sind Garanten für ein langes und gemütliches Beisammensein am Esstisch wie Käse- und Fleischfondue oder Raclette nicht mehr nur Silvesterhits, immer öfter genießen Deutsche diese Schweizer Spezialitäten schon eine Woche vorher.

Umfrage: Was gibt es bei Ihnen Weihnachten zu essen? Stimmen Sie ab, ob Sie bei der Gans und anderen Klassikern bleiben!

Was genießen Sie zu Weihnachten - Klassiker wie die Gans oder etwas Neues?

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Vegetarische Alternativen statt Massentierhaltung

Rund 600.000 Gänse werden in Deutschland geschlachtet, doch decken diese gerade mal 15 Prozent des hiesigen Bedarfs ab. Der Großteil wird aus Ungarn und Polen importiert. Am „D,D,D“ auf der Verpackung können Sie jedoch erkennen, ob die Gans in Deutschland geboren, aufgezogen und geschlachtet wurde. Wer aber grundsätzlich die Massengeflügelaufzucht nicht unterstützen möchte, muss für eine Gans aus artgerechter Biohaltung zwischen 15 und 25 Euro je Kilogramm einkalkulieren.

Günstigere Alternativen gibt es zuhauf, auch vegetarische Gerichte und Genuss schließen sich nicht aus. Der „Tofu-Hackbraten“ erfreut sich in Vegetarier-Kreisen besonderer Beliebtheit und weiß auch Fleischesser zu überzeugen. Deutschland gehört in Europa zu den Top-5-Ländern mit dem höchsten Anteil an Vegetariern, aktuell wird von rund 10 Prozent der Bevölkerung ausgegangen. Noch 1983 ernährten sich nur etwa 0,6 Prozent der Bevölkerung vegetarisch. So ist es kaum verwunderlich, dass sich die Essgewohnheiten auch und gerade an den Feiertagen verschieben - nicht nur aus Kostengründen.

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