Überfälle, Gewalttaten, Terroranschläge: Wie sicher fühlen Sie sich unterwegs in der Stadt?
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Für viele Bürger hat sich das subjektive Sicherheitsgefühl in den vergangenen Jahren zum Negativen hin verändert. Doch sind diese Ängste rational und wirklich begründet? Berichten Sie von Ihrer Gefühlswelt und stimmen ab.
Schlagzeilen über Attentate, Überfälle, Messerstechereien und Vergewaltigungen in Stadt und Land sind allgegenwärtig und fast täglich zu lesen. Frauen fühlen sich besonders bei Einbruch der Dunkelheit schutzlos und meiden es möglichst, draußen alleine unterwegs zu sein. Auch Versammlungen und Veranstaltungen mit vielen Leuten bereiten nicht wenigen Menschen Sorgen.
„Lieber bleibe ich zu Hause!“
Bald beginnt wieder die Zeit der Weihnachtsmärkte. Doch überlagert die Vorfreude auf den Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln wirklich die Erinnerung an das grausame Geschehen vom 19. Dezember vergangenen Jahres, als ein islamistischer Attentäter mit einem LKW in eine Menschenmasse beim Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche raste und dabei elf Menschen tötete? Terror verbreitet Angst, doch lassen Sie sich von der Angst leiten und verzichten teilweise oder ganz auf Freizeitaktivitäten außerhalb der Wohnung, wie zum Beispiel auf den Besuch von Weihnachtsmärkten?
Wir möchten von Ihnen wissen: Wie sicher fühlen Sie sich, wenn Sie unterwegs sind? Machen Sie mit!
Wie groß ist die tatsächliche Gefahr, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen?
Die größte Gefahr lauert zu Hause. Über zweitausend Mal höher ist die Wahrscheinlichkeit, einem tödlichen Unfall im Haushalt zu erliegen, als innerhalb der vergangenen 15 Jahre Opfer eines Anschlags nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa gewesen zu sein. Nahezu viertausend Mal realistischer ist es sogar, an einer Grippe zu sterben. Doch fürchtet sich jemand ernsthaft vor Grippeviren? 250 Menschen werden jedes Jahr in Deutschland vom Blitz getroffen, doch empfindet dies niemand als belastende Bedrohung.
Haben wir nicht automatisch verloren, wenn wir uns von der Angst vor Gewalt beherrschen lassen und unseren Lebensstil deswegen ändern? Dunkle Gassen oder große Menschenansammlungen – keine Statistik scheint die Furcht vor fremden Orten und unübersichtlichen Plätzen begründen zu können.
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