Umfrage: Frust oder Freude - was erhoffen Sie sich vom Wahlergebnis am Sonntag?
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Am Sonntag gegen 18:00 Uhr werden wir mehr wissen. Denn dann gibt es die ersten Hochrechnungen. Für viele ist es die spannendste Wahl seit langer Zeit: Wie werden sich die großen Herausforderungen der letzten Monate und Jahre auf das Ergebnis auswirken und wird die AfD tatsächlich erstmalig und als drittstärkste Kraft in den Bundestag einziehen?
Wir möchten von Ihnen wissen: Was erhoffen Sie sich vom Ergebnis der Bundestagswahl 2017? Soll es einen Wechsel in Berlin geben oder lieber unter Kanzlerin Merkel so bleiben, wie es ist? Wie werden Sie sich über den Wahlausgang informieren? Machen Sie mit!
Wenn die ersten Hochrechnungen eintreffen, werden Millionen Menschen in familiärer Runde vor dem Fernseher sitzen und gespannt abwarten, ob „ihre“ Partei gut abgeschnitten hat. Doch auch für Kneipen und Bars in ganz Deutschland wird das wichtige Ereignis gute Umsätze bedeuten. Aktuelle Informationen auf schnellstem Wege gibt es natürlich im Internet: Wir von Merkur.de starten am Sonntag ein ambitioniertes Projekt, um unsere Leserinnen und Leser den bestmöglichen Service zu bieten. Sie finden bei uns am Wahlabend die erste Prognose, die Sitzverteilung sowie die Ergebnisse aller Wahlkreise und Gemeinden!
Wir möchten Ihre Erwartungen kennenlernen. Stimmen Sie ab und diskutieren mit uns, ob Sie die bisherige große Koalition beibehalten möchten oder aber eine Veränderung herbeisehnen. Welche Partei wünschen Sie sich als drittstärkste Kraft: FDP, Die Grünen, Die Linke oder die AfD?
Die Umfragen der letzten Tage prognostizieren folgendes Ergebnis:
CDU/CSU: 33-36%
SPD: 19-22%
AfD: 11-14%
Linke: 9-12%
FDP: 9-12%
Bündnis 90/Die Grünen: 6-9%
Ob sich die Prognosen bewahrheiten oder ob es noch die eine oder andere Überraschung geben wird - dies wird sich am Sonntag ab 18:00 Uhr zeigen.
Rekord bei der Briefwahl!
Der Trend zur Stimmabgabe lange vor dem eigentlichen Wahltag nimmt immer weiter zu. Bis vor neun Jahren war die Briefwahl nur in Einzelfällen und mit Begründung möglich, eine hohe Hürde, die weggefallen ist. 2013 machte deutschlandweit schon jeder Vierte vom Briefwahlrecht Gebrauch, in Bayern sogar 35,3 Prozent. Diese Marke wird wahrscheinlich überboten. In München hatten bis vergangenen Montag 319 100 Personen Stimmzettel beantragt – das sind rund 35 Prozent der Wahlberechtigten. Und die Zahl stieg stündlich weiter an. In Rosenheim und Nürnberg waren es 26 Prozent, in Berlin 25 Prozent. Das sind allesamt Höchstwerte, heißt es aus den Wahlämtern. Eine höhere Wahlbeteiligung lässt sich daraus aber nicht prognostizieren, sagt Erik Schlegel vom Zentrum für angewandte Politikforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Entscheidungshilfe
Für eine Entscheidungshilfe bietet sich der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2017 an.
Der Wahl-O-Mat identifiziert Ihre Präferenzen, dabei müssen Sie übrigens nicht zu jeder Frage eine eindeutige Meinung haben.
Die Nutzer haben bei jeder These die Wahl zwischen den Antwortmöglichkeiten "stimme zu", "stimme nicht zu" oder "neutral". Wer die 38 Fragen im Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2017 beantwortet hat, kann seine Vorstellungen mit den Positionen der Parteien vergleichen. Dabei zeigt das Online-Tool dem Nutzer eine prozentuale Übereinstimmung mit den jeweiligen Parteiprogrammen an. Jeder Bearbeiter des Wahl-O-Mats hat nach der Beantwortung aller Fragen außerdem die Möglichkeit, den Thesen, die er für besonders wichtig erachtet, exklusives Gewicht zu geben - diese zählen bei der Auswertung nämlich doppelt.
Ein anderes Konzept verfolgt DeinWal.de. Hier sagen die Parteien nicht, wie sie zu einem Thema abstimmen würden - hier zählt, wie sie zu einem Thema zuletzt tatsächlich abgestimmt haben!
Mehr Infos über die Bundestagswahl 2017 erhalten Sie in unserem Video:
Disclaimer:
Unsere Umfragen sind Trendbilder und haben keinen repräsentativen Charakter. Sie sollen ein aktuelles Meinungsbild einfangen und zur Diskussion anregen. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen in unseren Kommentarspalten. Die Diskussion unter diesen Artikeln wird besonders von unserem Community-Team moderiert, damit sich alle wohlfühlen und einen Ort zum sachlichen Austausch haben. Persönliche Angriffe und Off-Topic-Diskussionen werden automatisch entfernt. Mehr über die Richtlinien finden Sie in unserer Netiquette.